TSV 1920 Geismar e.V.
TSV 1920 Geismar e.V.

Unsere Vereinsgeschichte

Im Jahre 1920 gründeten Christian Mütze, Christoph Mütze, Adam Scholl, Peter Höhl, Johannes Frank, Heinrich Scholl und der Lehrer Karl Braun den TSV Geismar. Mit Christian Mütze verstarb am 06. Februar 1994 das letzte verbliebene Gründungsmitglied im Alter von 96 Jahren.

Neben dem Geräteturnen, welches in den Sommermonaten auf dem Turnplatz und im Winterhalbjahr in der damaligen Gaststätte Hecker (heute Diskothek Utopia) stattfand, war der damals in der ländlichen Gegend noch relativ wenig verbreitete Fußballsport Mittelpunkt des Vereinsgeschehens. Da zunächst noch kein Sportplatz vorhanden war, trat man an den Bürgermeister und die Gemeindeverwaltung heran, mit der Bitte, ein entsprechendes Gelände auszuweisen. Dort stand man diesem Ansinnen zunächst sehr skeptisch gegenüber.

Nachdem Christoph Mütze - der beim Landratsamt beschäftigt war - die Angelegenheit dort vortrug, und der Reichssportbund eingeschaltet wurde, konnte 1925 schließlich der erste Sportplatz auf der Königshöhe (zwischen Geismar und Louisendorf - der heutige Reitplatz) ausgewiesen werden. - Dort wurde bis zu Beginn der 60er Jahre Fussball gespielt.

Während der Kriegsjahre war das aktive Vereinsgeschehen sehr eingeschränkt, da nahezu allen jungen Männer bei der Wehrmacht waren. Doch bereits kurze Zeit nach Kriegsende wurde auch wieder nach dem runden Leder getreten. In den folgenden Jahren beherrschte der Fussball das Vereinsgeschehen, wobei die erste Mannschaft durchweg in der B-Klasse aktiv war.

In der damaligen Zeit fuhren die Spieler mit dem Fahrrad zum Training oder zu den Spielen - wobei die Firma Mütze schon damals den Spielern einen LKW als Transportmittel zur Verfügung stellte.

Anfang der 60er Jahre wurde der Sportplatz neben der Schule errichtet - was für Spieler und Zuschauer eine enorme Erleichterung darstellte. Doch nicht nur die Nähe zum Ort, auch die Möglichkeit die Werkräume der Schule als Umkleideräume und die Duschen zu nutzen bedeuteten eine immense Verbesserung.

Als 1976 das Dorfgemeinschaftshaus errichtet wurde, konnte der TSV eigene Umkleidekabinen und eine Dusche nutzen. Die äußeren Bedingungen wurden im Laufe der Jahre weiter verbessert: In den Jahren 1982 bis 1984 wurde der Sportplatz umgebaut und erneuert. In diesen Jahren musste der gesamte Spielbetrieb für die Senioren und die Jugendmannschaften in Friedrichshausen stattfinden, was einen erheblichen Mehraufwand für alle Beteiligten bedeutete. Mitten in dieser arbeitsintensiven Zeit wurde die Tischtennissparte gegründet, die mittlerweile überaus erfolgreich agiert.

Ein weiterer großer Wunsch wurde 1988 wahr. Unter der Regie von Bernd Seibert wurde - überwiegend in Eigenleistung das Vereinsheim fertiggestellt und im Dezember eingeweiht. Im gleichen Jahr wurden unter Federführung von Karl Wiskemann, Bernd Seibert, Ulli Mütze, Heinz-Peter Schäfer und Karl-Heinz Ködding die ersten Bandenwerbungen angeschraubt. Nur ein Jahr später wurde die Damengymnastikgruppe gegründet, und ein weiteres Jahr später (1990) gingen BadmintonspielerInnen in der Halle der Berufsschule Frankenberg sportlichen Aktivitäten nach.

Im Jahr 1991 gelang der lang ersehnte Aufstieg in die Kreisliga A-Frankenberg, die mit einjähriger Unterbrechung bis zum  Sommer 2011 gehalten werden konnte. Im Jahr 1993 wurde die Flutlichtanlage auf dem Trainingsplatz in Betrieb genommen.

Die nächsten Highlights ließen einige Jahre auf sich warten: 2007 bewarb sich Heinz-Peter Schäfer beim DFB bei der Ausschreibung für ein Minisportfeld, und Ende des Jahres kam Post vom Deutschen Fußball Bund, dass der TSV 1920 Geismar einer von zwei Vereinen aus dem Fußballkreis Frankenberg (einer von 1000 bundesweit) ist, der den ca. 40.000€ teuren Court bekommt. Wilhelm Paar, Ulli Mütze und Heinz-Peter Schäfer leisteten ganze Arbeit, und innerhalb von drei Monaten war aus einem unansehnlichen Nebenbereich des Geländes ein Schmuckstück geworden, für dass man bewundert wird. Parallel dazu wurde unter Federführung von Eckhard Becker der Bereich vor dem Vereinsheim überdacht, so dass auch die Annehmlichkeiten für die Zuschauer weiter verbessert wurden. Im gleichen Jahr wurde unter aktiver Beteiligung von Karl-Heinz Ködding die Bandenwerbung erneuert und weiter ausgebaut. Im Frühjahr 2010 konnte der 50. Werbepartner des TSV 1920 Geismar begrüßt werden, und die Werbefläche wuchs auf mehr als 200 Meter. Mittlerweile kann der TSV eine weitere Sparte aufführen. Seit Anfang 2013 gibt es den Bereich Zumba, die Tänzer- und Tänzerinnen treffen sich einmal pro Woche und tanzen zu moderner Musik.

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